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Ich mag Spätdienste. Da hat sich der Sturm des Tages meist gelegt. Die Visiten sind durch, die Diagnostik sind durchgeführt, der Druck vom Vormittag verflogen. Es bleibt diese besondere Ruhe zurück – das Summen der Monitore, Schritte auf dem Boden, der entfernte Duft von Desinfektionsmittel. In diesen Momenten spüre ich oft am stärksten, warum ich Pflege mache. Dann kann ich mich ganz den Menschen widmen, die mir anvertraut sind. Ihre Geschichten hören, ihre Sorgen auffangen, mit ihnen gemeinsam durch den Abend gehen.

Heute hatte ich sechs Patient:innen auf meiner Liste. Eigentlich eine machbare Zahl – zumindest bei uns. In anderen Spitäler sind’s oft mehr. (Und übrigens, falls du Pflege machst: Wir haben ein wirklich gutes Team – komm gern zu uns.) Aber wie so oft ist es nicht die Anzahl, sondern die Komplexität, die den Takt vorgibt. Und heute war das Tempo hoch.


Unser Abteilung war voll – 21 Betten belegt oder in Kürze belegt, denn zwei Notfälle waren angekündigt. Und wir waren heute zu viert im Pflegeteam 3 dipl und 1 FaGe . Vier Menschen für 21 Schicksale. Aber wir funktionierten – wie ein eingespieltes Quartett. Jeder Schritt sass, jedes Wort war selten, aber wirkungsvoll. Wir fingen einander auf, ganz selbstverständlich. So wurde dieser dichte Dienst tragbar.

Einer meiner sechs Patienten ist mir noch besonders in Erinnerung: ein fast 100 Jahre alter Mann, schlank, aufmerksam und freundlich. Er war aufgestanden, hatte mit seiner Tochter am Fenster telefoniert und darüber gesprochen, wie er über das Wochenende vielleicht heimgehen könnte. Als ich heute seinen Namen auf dem Plan las – und es wurde berichtet, dass er terminal sei – musste ich kurz innehalten. Eine plötzliche, schwere Diagnose, Er hatte sich gegen Operation entschieden, sich „aufmachen zu lassen“, wie er es nannte. In seinem Alter, sagte er, wolle er kein Messer mehr. Ich verstand ihn. Ich hätte wahrscheinlich genauso entschieden.


Zwei weitere Patientin bekamen parallel Chemotherapien – je drei verschiedene Präparate, kombiniert mit Antikörpertherapie. Das bedeutet: genaue Timings, keine Spielräume. Die Abfolge ist medizinisch entscheidend – eine falsche Reihenfolge, eine Verzögerung, und der Körper könnte völlig anders reagieren. Ich rannte also von Pumpe zu Pumpe, kontrollierte Laufzeiten, dokumentierte jede Minute und hatte Pech: Die beiden lagen in verschiedenen Zimmern. Noch dazu war eine wegen ESBL isoliert – das bedeutet: Maske, Schutzkittel, Handschuhe. Jeder Eintritt ins Zimmer wird zum Ritual. Es dauert, kostet Kraft, macht warm. Ich spürte den Schweiss unter der Maske, hörte mein eigenes Atmen, während ich zwischen Pieptönen und Tropfkontrollen hin- und herging.

Drei weitere Patient:innen waren zur Radiotherapie bei uns. Pflegeleicht, könnte man sagen – aber jeder Mensch hat sein Paket. Manche brauchen nur ab und zu Schmerzmittel oder Schlaftabletten, andere ein offenes Ohr. Ein Mann fragte mich nach einem zweiten Kissen, weil er nicht mehr so tief liegen konnte – seine Lunge drückte, sagte er. Ich nahm mir die Zeit. Manchmal liegt die Menschlichkeit genau da: im zweiten Kissen.


Zwischendurch kam ein Anruf vom urologischen Dienst. Wir hatten bei einem Patienten Schwierigkeiten mit dem Katheterlegen. Solche Situationen sind technisch anspruchsvoll, besonders bei älteren Männern. Die Anatomie verändert sich, die Schleimhäute sind empfindlich, manchmal blockieren kleine Widerstände den Zugang. Ich hatte es versucht, eine Kollegin hatte es versucht – irgendwann ist klar: Wir brauchen den Konsil. Und auch das bedeutet wieder erklären, planen, koordinieren. Immer begleitet von der Gewissheit: Du bist nie allein, wenn dein Team funktioniert.

Parallel dazu rief mich die Familie meines terminalen Patienten. Sie wollten eine höhere Dosis Morphin. Ich verstand ihren Wunsch. Sie wollten ihn ruhig wissen, schmerzfrei. Sie wollten Kontrolle – über das Unkontrollierbare.

Ich rief die diensthabende Ärztin an. Sie kam umgehend und nahm neben mir Platz, während ich mit den Angehörigen sprach. Ich erklärte unser Vorgehen: Wir halten uns strikt an die ärztliche Verordnung, denn zu viel Morphin kann die Atmung stoppen, und ich bewege mich in einem medizinisch wie juristisch sensiblen Bereich. Die Ärztin hörte ruhig zu und gab mir damit Rückhalt, während ich die Fakten verständlich und einfühlsam vermittelte. Langsam merkte ich, wie die Anspannung nachliess. Ich hatte den Eindruck, sie fühlten sich ernst genommen und gehört. Manchmal reicht das.



Es war kurz nach sieben. Mein Magen knurrte laut – gerade waren einige Chemo-Gaben abgeschlossen und die Notfälle, die hereinkamen, waren glücklicherweise nicht allzu komplex. Ein perfekter Moment, um eine Pause zu machen und mein Essen in Ruhe zu geniessen. Doch ich beschloss, vorher noch einmal beim alten Mann vorbeizuschauen.

Als ich das Zimmer betrat, standen seine Angehörigen um sein Bett. Seine Atempausen wurden immer länger, und ich wusste, dass seine Zeit gekommen war. Sanft legte ich meine Hand auf seine Schulter, sah ihm in die Augen und sagte ihm: „Ich wünsche dir eine gute Reise.“ Dann trat ich einen Schritt zurück und liess ihn in ihrem Kreis.

Fünf Minuten später rief mich seine Tochter an: „Er atmet nicht mehr.“ Ich atmete tief durch und war dankbar, dass er in Frieden, ohne Schmerz und Kampf und umgeben von seiner liebevollen Familie gegangen war.

Keine Geräusche. Kein Kampf. Nur dieser Moment – warm, würdevoll, endgültig. Es war ein Tod, wie ich ihn mir für jede:n wünsche, der oder die im Spital stirbt.

Ich drehte mich um, schloss die Tür leise. Die Pause war vorbei, bevor sie begann. Wir begannen mit dem, was ich Last Office nenne. Den Körper waschen, würdevoll anziehen, eine Kerze anzünden, das Zimmer lüften. Die Angehörigen begleiten. Tränen halten. Worte finden, wo eigentlich keine reichen. Dann später der Transport in den Kühlraum.

Als ich mich um 21 Uhr endlich zum Essen setzen konnte, war ich erschöpft. Ich ass langsam, schweigend, mit schwerem Kopf.

Mein Dienst lief weiter – Kontrollgänge, letzte Checks, nochmal zwei Neuaufnahmen vorbereiten. Es war eng. Aber auch da: Wir vier halfen einander. Jeder wusste, was zu tun war. Und das machte alles tragbar. Und würdevoll.


Und dann war es 23:50. Ich stand im Zürcher Hauptbahnhof. Um mich herum: junge Menschen auf dem Weg in den Ausgang. Leichte Kleidung, Parfüm, Musik aus offenen Kopfhörern. Ich blieb kurz stehen, sah ihnen nach. Dachte: Vielleicht wäre das mein Leben, wenn ich zehn Jahre jünger wäre. Vielleicht wäre ich jetzt unterwegs in eine Bar, auf einen Drink, oder Disco.


Aber heute?


Heute will ich einfach nur nach Hause und schlafen.


Ich habe das Gefühl, leer zu sein – und gleichzeitig erfüllt. Weil ich da war, als es zählte. Weil ich Hände gehalten, Entscheidungen begleitet, Menschen gestützt habe. Und weil ich gespürt habe, dass das, was ich tue, einen Unterschied macht.


Solche Dienste gehen einem nahe. Noch Tage später hallen sie in mir nach. Sie machen mir bewusst, wer ich bin – und warum ich bleibe. Vielleicht schreibe ich genau deshalb diesen Blog: Der Blog ist mein Instrument zur Reflexion und Aufarbeitung

Ich erzähle diesen Abend, weil er das Wesen der Pflege zeigt: stille Stärke.

Denk an deine letzte Begegnung mit Pflege – an das leise Tragen, das Bleiben, wenn es schwer wird.

Nimm diesen Gedanken mit in die Nacht und denk an ihn, der lautlos gegangen ist.



Pflege ist mein Beruf – aber auch meine Leidenschaft. Und je länger ich in diesem Beruf arbeite, desto klarer wird mir: Wenn wir etwas verändern wollen, reicht es nicht, am Bett gute Arbeit zu leisten. Wir müssen mitreden – und mitentscheiden.: Manche Probleme lassen sich nur lösen, wenn man selbst dort mitwirkt, wo die Entscheidungen getroffen werden.


In der Pflege wird sehr viel über uns gesprochen und geschrieben, aber viel zu selten mit uns. Das ist mir besonders deutlich geworden, als ich mich mit der Umsetzung der Pflegeinitiative auseinandergesetzt habe. In der Botschaft des Bundesrats ans Parlament werden zwar viele Missstände benannt – Überlastung, Personalmangel, fehlende Perspektiven – doch die Lösungen, die aus der Praxis kommen, von Menschen wie dir und mir, werden kaum gehört oder nur halbherzig aufgenommen.


Das hat mich nicht losgelassen. Ich habe mir die Mühe gemacht, über 2.000 Seiten Vernehmlassungsunterlagen zu lesen – Stellungnahmen von Kantonen, Parteien, Verbänden, Arbeitgebern. Und ich wurde dabei wütend. Denn man erkennt ein klares Muster: Die Probleme sind allen bewusst, aber bei den Lösungen wird ausgerechnet dort gebremst, wo es konkret werden könnte.


Die Vorschläge, die von Pflegefachpersonen kommen – etwa über den SBK – sind fundiert, praxisnah und bieten echte Antworten auf die Herausforderungen. Doch in der politischen Debatte setzen sich oft Organisationen durch, die weit entfernt sind vom Pflegealltag. Menschen, deren einziger Kontakt mit dem Gesundheitssystem vielleicht die Geburt ihrer Kinder war, treffen Entscheidungen über einen Beruf, den sie weder ausüben noch verstehen.

Immer wieder wird gewarnt: vor „zu viel Bürokratie“, vor „zu hohen Kosten“, vor einem „Eingriff in die Sozialpartnerschaft“. Dabei geht es um so grundlegende Dinge wie verlässliche Dienstpläne, bezahlte Pausen, faire Pikettdienste oder gesetzlich abgesicherte Personalbemessungen.


Wenn solche Forderungen schon an der politischen Schwelle abgeblockt werden – obwohl sie im Berufsalltag längst überfällig sind – dann muss ich ehrlich sagen: Das macht mich wütend. Und diese Wut verwandle ich in Engagement.


Deshalb richte ich mich an dich – egal, ob du in einem Spital, in der Langzeitpflege, in der Spitex oder in der Ausbildung arbeitest: Werde politisch aktiv. Du musst nicht gleich auf eine Wahlliste. Du kannst damit anfangen, deiner Nationalrätin oder deinem Grossrat eine Nachricht zu schreiben. Du kannst dich in deiner Sektion des SBK, bei VPOD, SYNA oder UNIA engagieren.

Du kannst bei Diskussionen auf Social Media mitreden, Petitionen unterstützen oder deine Kolleg:innen zum Mitmachen motivieren. Wir sind mehr als 250.000 Pflegede in der Schweiz – und weniger als 300 Politiker:innen im Parlament. Die Machtverhältnisse sind klar, wenn wir unsere Stimme gemeinsam erheben.


Und warum ist das so wichtig?

Weil wir Pflegenden eine Perspektive einbringen, die einzigartig ist: fundiert, praxisnah und getragen vom Vertrauen, das uns täglich von Patientinnen und Patienten entgegengebracht wird. Wir wissen, was funktioniert – und was nicht. Wenn wir in politische Rollen gehen oder uns einbringen, können wir Gesundheitspolitik endlich mitgestalten, statt sie nur über uns ergehen zu lassen. Dann werden Gesetze nicht mehr im luftleeren Raum gemacht, sondern dort, wo Pflege stattfindet: am Bett, in der Pflegeplanung, im Austausch mit Angehörigen, im Schichtdienst.


Wenn Pflegefachpersonen politisch mitwirken, entstehen Lösungen, die die Versorgung verbessern, die gerechter sind und die das System widerstandsfähiger machen. Wir bringen Krisenerfahrung mit, realistische Einschätzungen, und wir wissen, was es braucht, um auch in schwierigen Zeiten gute Pflege zu leisten. Und ja – auch für uns persönlich ist dieses Engagement eine Bereicherung. Es erweitert den Blick, stärkt das Selbstbewusstsein, und es verbindet uns mit anderen, die für die gleiche Sache kämpfen. Politisch aktiv zu sein heisst auch, Verantwortung zu übernehmen. Die Pflege war schon immer ein Beruf mit gesellschaftlichem Auftrag.




Heute sind wir diejenigen, die diesen Auftrag weitertragen müssen.

Wenn du nicht weisst, wo du anfangen sollst – dann schreib mir einfach. Eine DM, eine Mail, ein kurzer Anruf – oder wir treffen uns auf einen Kaffee. Du musst das nicht allein tun. Wir sind viele. Und gemeinsam können wir richtig viel bewegen.

Sehr geehrte Parlamentarierinnen und Parlamentarier,

geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger,


wir Pflegenden arbeiten mit Menschen, nicht mit Maschinen. Wir begleiten in akuten Krisen, in langen Leidensphasen, beim Gesundwerden und im Sterben. Damit wir dies auch in Zukunft gut, sicher und mit Würde tun können, brauchen wir mehr als warme Worte – wir brauchen endlich die richtigen Rahmenbedingungen.


Die Pflegeinitiative wurde mit 61 % Ja-Stimmen angenommen. Der Bundesrat ist in seiner Botschaft zur zweiten Etappe jedoch vielen Kernforderungen ausgewichen. Jetzt sind Sie als Parlament und wir als Gesellschaft gefordert, das Ruder herumzureissen.


Was wir konkret brauchen, um unsere Arbeit in Zukunft gut machen zu können


1. Verbindliche Personalausstattung – ohne Menschen keine Pflege


Gute Pflege braucht Zeit. Und Zeit braucht Personal. Heute fehlen in Spitälern, Heimen und bei der Spitex Tausende Stellen. Wir fordern:

Verbindliche Mindeststandards für Personalschlüssel oder Skill-Grade-Mix.

Transparente Datenlage über Personalausstattung und Pflegequalität.

Gesetzliche Grundlagen, damit Pflegequalität keine Frage des Zufalls bleibt.


2. Starke Gesamtarbeitsverträge – keine Aushöhlung von Mindeststandards


Der Vorschlag des Bundesrats, dass GAV künftig zu Ungunsten der Pflegenden von gesetzlichen Mindeststandards abweichen dürfen, ist ein gefährlicher Dammbruch. Wir brauchen:

Mindeststandards, die nicht verhandelbar sind. GAVs sollen Bedingungen verbessern, nicht verschlechtern.

Verhandlungsstärke auf Augenhöhe. Viele Pflegeinstitutionen sind nicht tarifgebunden – hier braucht es klare gesetzliche Leitplanken.

Rechtsverbindliche GAV-Abdeckung, insbesondere für unterfinanzierte Bereiche wie die Langzeitpflege.


3. Faire und planbare Arbeitsbedingungen


Viele verlassen den Beruf nicht, weil sie nicht mehr pflegen wollen – sondern weil sie nicht mehr können. Wir fordern:

Verlässliche Dienstplanung, die auch Familienleben möglich macht.

Faire Löhne, besonders in Pflegeheimen und bei der Spitex.

Kompensation von Umkleide-, Weg- und Pausenzeiten. Diese Zeit gehört zum Beruf.

Belastungsgrenzen, etwa bei Nacht- und Wochenenddiensten.


4. Programme für Wiedereinstieg und altersgerechtes Arbeiten


Fast die Hälfte der ausgestiegenen Pflegenden kann sich eine Rückkehr vorstellen. Dafür brauchen wir:

Finanzierte Refresh-Kurse, flexible Wiedereinstiegsmodelle.

Dienstmodelle für über 55-Jährige, die körperlich entlasten und Erfahrung wertschätzen.

Attraktive Teilzeitmodelle mit Entwicklungsperspektive.


5. Weiterbildung und Entwicklung – Pflege will gestalten


Mit Pflegeexpert:innen APN erhalten wir neue Möglichkeiten. Dafür braucht es:

Klare nationale Anerkennung des MSc in Advanced Practice Nursing.

Erweiterte Rollen mit Entscheidungsbefugnissen, z. B. in der Chronikerberatung, im Wundmanagement, in der Geriatrie, Onkologie usw.

Finanzielle Unterstützung für Weiterbildungen, denn Lernen muss möglich sein – auch mit Familie oder Teilzeit.


6. Nachhaltige Finanzierung – gute Pflege darf nicht vom Sparstift abhängen


Pflegeleistungen sind keine Sparmasse, sondern investieren in Lebensqualität und Prävention. Deshalb fordern wir:

Angemessene, kostendeckende Tarife, auch für Heime und Spitex.

Finanzielle Beteiligung von Bund und Kantonen an Qualitätsentwicklung.

Verbindliche Finanzierungsvereinbarungen, statt kurzfristiger Sparvorgaben.



Mein Appell an die Politik:


Die Pflegeinitiative war kein Symbolakt, sondern ein klarer Arbeitsauftrag. Sie haben jetzt die Möglichkeit, einen echten Unterschied zu machen – nicht nur auf dem Papier, sondern in Spitälern, Heimen und bei den Menschen zu Hause.

Pflege geht uns alle an. Gute Pflege ist keine Frage des Alters oder der Krankheit – sie ist eine Frage der Würde. Und die beginnt mit guten Bedingungen für die Menschen, die pflegen.


Mit Leidenschaft, Fachwissen und einem klaren Ziel: Pflege, die bleibt.

Pflege, die heilt. Pflege, die Zukunft hat.

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